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 Betreff des Beitrags: Anbindung an die Krankenkasse
BeitragVerfasst: 03.08.2006, 10:46 
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Hallo allerseits.

Ich bin Masseur und muss demnächst per EDIFACT mit den Krankenkassen abrechnen. Auf der Internetseite habe ich ein Krankenkassen-Modul gesehen. Ist dieses auch für mich geeignet?


Zuletzt geändert von Holger am 03.08.2006, 14:50, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 03.08.2006, 15:03 
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Support-Team

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Das Krankenkassen-Modul ist für jeden geeignet der als Leistungserbringer mit Krankenkassen abrechnen muss.
Dieses Modul besteht aus EDIman für Krankenkassen (300,- €), einem manuellen Erfassungsprogramm für Rechnungen.
Die erfassten Formulardaten können anschließend in eine EDI-Datei konvertiert werden, die den Anforderungen des § 302 SGB V entspricht.
Der Versand dieser Daten erfolgt im Anschluss über das Programm dakota (150,-€), welches eine Verschlüsselung der Daten durchführt, wie es auch vom Gesetzgeber gefordert wird.
Es ist zusätzlich zum Krankenkassen-Modul erhältlich.


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BeitragVerfasst: 04.08.2006, 10:09 
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Danke für die Informationen. Wo erhalte ich das Programm dakotaLE?


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BeitragVerfasst: 04.08.2006, 11:45 
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Support-Team

Registriert: 28.06.2006, 13:04
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Das Programm dakota ist ein Produkt der ITSG (Informationstechnische Servicestelle der Gesetzlichen Krankenversicherung) und steht als Synonym für 'Datenaustausch und Kommunikationen auf der Basis Technischer Anlagen'. Es dient der Verschlüsselung zwischen Leistungserbringern und den gesetzlichen Krankenkassen.
Die ITSG stellt zwei verschiedene Versionen zur Verfügung. Zum einen dakotaAG für Arbeitgeber und dakotaLE für Leistungserbringer, wie z.B. Ärtze, Apotheken, Krankenhäuser, Pflegeinrichtungen usw..
Die ITSG ist zwar der Hersteller von dakota, vertreibt das Programm allerdings nicht selbst. Es ist nur über Wiederverkäufer erhältlich, wie unser Unternehmen, die auch den entsprechenden Support für dakota bieten.


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BeitragVerfasst: 05.08.2006, 12:09 
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Registriert: 03.08.2006, 10:44
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Wie werden die Daten für die Krankenkasse verschlüsselt? Muss ich das selbst durchführen, oder übernehmen Sie als Softwarehaus diese Aufgabe?


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BeitragVerfasst: 09.08.2006, 09:56 
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Support-Team

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dakotaLE übernimmt das komplette Verschlüsselungs-Management. Es startet nach der Installtaion einen Assistenten, der einen eigenen persönlichen Schlüssel mit Ihren eigenen Stammdaten einrichtet und diesen auch verwaltet.

Für die Verschlüsselung der Daten wird ein öffentlicher sowie ein geheimer Schlüssel benötigt. Der geheime, oder auch private, Schlüssel ist nur dem Leistungserbringer bekannt und darf nicht weiter gegeben werden. Der private Schlüssel wird als elektonische Unterschrift genutzt (oder auch digitale Signatur). Der öffentliche Schlüssel wird allgemein bekannt gemacht und von der Krankenkasse genutzt, um die elektronische Unterschrift zu überprüfen um so den Absender der Nachricht zu authentifizieren.
Der öffentliche Schlüssel muss durch ein TrustCenter zertifiziert werden, wobei die Angaben des Antragstellers geprüft und erst danach ein Zertifikat zugeteilt wird. Der Antragsteller muss dabei eine natürliche Person sein, sie darf z.B. keine Abteilung einer Firma sein.
Das TrustCenter dient dazu die öffentlichen Schlüssel zu verwalten, indem es alle aktiv am Verfahren beteiligten Personen und deren öffentliche Schlüssel registriert. Daneben stellt es alle gültigen Schlüssel in Form von Zertifikaten den Teilnehmern zur Verfügung, damit eine lückenlose Überprüfung der Korrektheit der Daten gewährleistet werden kann.
Das TrustCenter leistet so das gesamte Schlüsselmanagement als übergeordnete, unabhängige Zertifizierungsstelle.

dakotaLE versendet den bei der Einrichtung erstellten Schlüssel automatisch an das TrustCenter. Sie müssen nur den Zertifizierungsantrag für die Registrierung beim TrustCenter ausfüllen. Dieser Antrag benötigt den ausgefüllten Zertifizierungsantrag, die Datei mit Ihrem elektronischen Schlüssel/Unterschrift (Anwender.crq) und die Kopien der Identifikation des Ansprechpartners (Personalausweis, Reisepass oder Führerschein), sowie im Leistungserbringerverfahren das Institutionskennzeichen.
Falls sich der Ansprechpartner ändert, muss eine neue Zertifizierung beantragt werden.


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